Warum ein Esel?

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob wir das ernst meinen mit dem Esel? Ja, das meinen wir sehr ernst. Denn Esel sind beeindruckende Tiere, von denen wir alle noch etwas lernen können.

Dummer Esel, Langohr – von wegen!

Seit Tausenden von Jahren schleppen Esel schwere Lasten für die Menschen. Sie gehören zu den ältesten Haus- und Nutztieren. Esel sind bemerkenswert starke Tiere. Sie stammen ursprünglich aus Afrika. Dort lebten sie als Wildtiere in Steppenlandschaften und deshalb sind sie auch sehr genügsam, können mit Trockenheit, Hitze und einfachem Futter auskommen.

Die Last, die Mitarbeitende in der Pflege tragen müssen ist groß. Wir können diese Last mit unseren Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung nicht verringern, aber wir können helfen, sie besser zu tragen. Als Lasten tier, als Packesel sozusagen. 

Esel werden häufig als Therapietiere eingesetzt, weil sie sehr gesellige und empathische, sanftmütige und friedliebende Tiere sind. Außerdem sind sie sehr belastbar und zeigen, im Gegensatz zu Pferden, kaum Reaktionen auf Schmerz, Angst, Stress oder Krankheit. Wir möchten Ihnen bei Problemen im Berufsalltag als Partner zur Seite stehen und Ihre Gesundheit vor zu hohen Belastungen schützen.

In Deutschland ist der Esel mittlerweile meistens nicht mehr als Last- sondern als Freizeittier zu finden. Vor allem aufgrund seines gutmütigen Wesens. Letzteres hat ihm zu unrecht eine Reihe von Eigenschaften im Volksmund zukommen lassen, die seinem eigentlichen Charakter mitnichten gerecht wird. Weil er so viel erträgt und für den Menschen fast alles tut, entstand das Missverständnis vom dummen Esel, dabei sind Esel fleißig und sehr klug.

donkey esel

Als störrisch verschrien, als Arbeitstier geschätzt: Der Esel.


Auch das Wort vom störrischen Esel ist weit verbreitet. Aus felsigen Bergregionen stammend ist das sture Stehenbleiben des Esels in einigen Situationen aber mehr ein Vermeiden drohender Gefahr als ein Aufbegehren. Vielleicht bedeutet das störrische am Esel deshalb für unsere Zusammenhänge durchaus etwas Positives. Nämlich, dass wir von Eseln lernen können, auch mal „Nein“ zu sagen, wenn Gefahr für unser eigenes Wohl besteht.

Zu guterletzt ist der Ausdruck von der Eselsbrücke ein gutes Sinnbild für unsere Arbeit mit den Pflegemitarbeitenden: Wir schwelgen in unsren Workshops und Online-Modulen nicht in Theorien, sondern wir geben den Mitarbeitenden praktische Eselsbrücken an die Hand, die Lösungen für Probleme im Berufsalltag anbieten können und die leicht zu merken sind.

Aus all diesen Gründen ist der Esel für uns das passende Wappentier, an dem wir uns orientieren und der uns dabei unterstützt, Pflege zu stärken. Damit diese nicht (im althergebrachten sprichwörtlichen Sinne) zum Esel gemacht wird.

pflegen. tragen. helfen.

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