Kein Durchschnaufen in Sicht: Die Pflege und Corona

Unsere Studie „Pflege in Zeiten von Corona“ zeigt, dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche der Pflegekräfte in Deutschland noch immer deutlich spürbar sind.

Pflege Studie – was hat sich durch die Corona-Krise verändert?
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Dass sich die Pflege in Zeiten von Corona verändert hat, wird nicht nur durch Medienberichte und politischen Entscheidungen deutlich. Auch in unsere Pflege Studie, an der sich insgesamt 463 Pflegekräfte beteiligt haben, gaben rund 80% der Befragten an, dass sich der Arbeitsalltag durch Corona verändert hat. Auch die dadurch entstehenden Belastungen sind gestiegen. Rund 70% berichten von psychischen Belastungen und rund die Hälfte von körperlicher Belastung.

Bedenklich dabei ist, dass diesen Belastungen kaum präventiv entgegengewirkt wird. So geben lediglich 13% an, vom Betrieb durch präventive Maßnahmen zur physischen Gesundheitsförderung unterstützt zu werden, nur 15% durch präventive Maßnahmen zur psychischen Gesundheitsförderung. Was die äußerliche Schutzausrüstung (z.B. Mund-Nasen-Schutz) angeht, fühlen sich immerhin aber 95% gut versorgt.

Sie möchten noch mehr über unsere Studie „Pflege in Zeiten von Corona“ erfahren? Laden Sie sich den ersten Ergebnisbericht herunter. Die wissenschaftliche Publikation ist in Arbeit.