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Kommunikation in der Pflege

Fortbildung für eine gelungene Kommunikation im Berufsalltag

Kommunikation stellt eine Schlüsselfunktion im Pflegeberufsalltag dar. Ob Kommunikation im Team, mit der Leitung, mit Patienten, Bewohnern und Angehörigen - eine gute und gelungene Kommunikation in der Pflege ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Störungen im Kommunikationsablauf wirken sich meist negativ auf die Arbeitsatmosphäre, die Arbeitsqualität und auf die Gesundheit aller aus. Destruktivem Kommunikationsverhalten, Missverständnissen und dadurch entstehenden Teufelskreisläufen können durch theoretische Hintergründe und Übungen zu einer empathischen, wertschätzenden und bedürfnisorientierten Kommunikation in der Pflege vorgebeugt werden.

  • Ziele
    ‣ Verbesserung der Kommunikationskompetenzen
    ‣ Hinter Kommunikation eine Emotion von sich und dem gegenüber wahrnehmen
    ‣ Faktoren, die zu einer gelungenen und nicht gelungenen Kommunikation beitragen, kennenlernen
    ‣ Lösungsansätze für problematische Kommunikationsszenarien entwickeln (Praxistransfer)
  • Inhalte
    ‣ Allgemeine Wissensvermittlung zum Thema Kommunikation (u.a. Ziel von Kommunikation, Arten von Kommunikation, häufige Störungen in der Kommunikation)
    ‣ Zentrale Kommunikationsbausteine in der Pflege kennenlernen und auf dieser Basis das eigene Kommunikationsverhalten reflektieren (praxisnahe Übungen und Rollenspiele)
    ‣ Wertschätzende Kommunikation im Team und mit Pflegebedürftigen und Angehörigen
    ‣ Erlernen effektiver Gesprächstechniken für produktive Zusammenarbeit und konstruktiven Austausch von Informationen zur Abstimmung und Entscheidungsfindung (Arbeit mit Fallbeispielen )
  • Umsetzung
    ‣ Fortbildung mit PflegemitarbeiterInnen
    ‣ 1 Termin à 180 Minuten vor Ort / Online-Training

Faktoren, die zu einer guten Kommunikation in der Pflege beitragen

Ziel unserer Fortbildung zur Kommunikation in der Pflege ist die Erarbeitung einer empathischen und verständnisvollen sowie positiven Haltung bei der Kommunikation im Alltag von Pflegeberufen. Eine Übereinstimmung von verbalen und nonverbalen kommunikativen Verhaltensweisen und die Betonung der Sachebene helfen bei der Etablierung einer gelungenen Kommunikation im Berufsalltag. Das Zeigen von Interesse an Gesprächsinhalten des Gegenübers und eine Kommunikation, die durch einen respektvollen Umgang im Team, Offenheit gegenüber Kritik und eine Reduktion von Bewertungen gekennzeichnet ist, tragen zu einem konstruktiven Austausch von Informationen und einer Arbeitsatmosphäre bei, die von Wertschätzung geprägt ist.

Hintergrundwissen

Die theoretische Basis für gelungene Kommunikation in der Pflege bilden das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun, die Annahmen zu einer gelungenen Kommunikation von Grice und Rogers sowie Selbstsichere Verhaltensweisen nach Hinsch und Pfingsten. Wir betonen in unserer Fortbildung die Unterscheidung zwischen der Sach- und Emotionsebene und die Bedeutung der Übereinstimmung von verbalen und nonverbalen Verhaltensweisen.

Insbesondere die nonverbale Kommunikation spielt in der Pflege eine wichtige Rolle und kann maßgeblich über die Interpretation von verbalen Gesprächsinhalten entscheiden. Das bewusste Wahrnehmen von Bedürfnissen und Emotionen bei sich selbst und dem Gegenüber kann helfen, gezielt, eindeutig und auf der Sachebene zu kommunizieren. Dadurch lassen sich Missverständnisse verhindern und eine gute Kommunikation in der Pflege kann erreicht werden.

Wie ist unsere Fortbildung zu Kommunikation in der Pflege aufgebaut?

„Kommunikation in der Pflege“ ist eine dreistündige Präsenzfortbildung und wird auch als Online-Seminar angeboten. Unsere Fortbildung starten wir mit einer allgemeinen Wissensvermittlung zum Thema Kommunikation. Dabei werden das Ziel von Kommunikation, verschiedene Arten der Kommunikation und häufige Störungen in der Kommunikation behandelt. Anschließend sollen zentrale Kommunikationsbausteine in der Pflege kennengelernt und mithilfe von praxisnahen Übungen und Rollenspielen erarbeitet werden. Dadurch lässt sich das eigene Kommunikationsverhalten reflektieren und Schwierigkeiten bei der Kommunikation im Team, mit der Leitung, mit Angehörigen und Pflegebedürftigen können aufgedeckt werden. Im Anschluss liegt der Fokus auf effektiven Gesprächstechniken für eine produktive Zusammenarbeit und für einen konstruktiven Austausch von Informationen zur Abstimmung und Entscheidungsfindung. Mithilfe von Fallbeispielen soll eine gelungene Kommunikation im Berufsalltag geübt werden. Zum Abschluss werden hilfreiche Regeln der Kommunikation und Tipps für eine gelungene Kommunikation in der Pflege ausgetauscht.

Tipps für eine gelungene Kommunikation in der Pflege 

Angelehnt an die Ansätze von Rogers und Grice zu einer gelungenen Kommunikation lassen sich Kommunikationsregeln ableiten, die für den Alltag in Pflegeberufen hilfreich sein können. Dazu zählt, sich in einem Gespräch eindeutig auszudrücken und die wichtigsten Informationen zusammenzufassen. Ironische und unsichere Inhalte sollten bei der Kommunikation in der Pflege möglichst vermieden und eine einfache Wortwahl und klare Sprache genutzt werden. Interesse am Gesagten zeigen, sich in das Gegenüber hineinversetzen, Unklarheiten durch direktes Nachfragen beseitigen und das Verbalisieren von Emotionen – das sind weitere Bausteine, die die Kommunikation im Team erleichtern.


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